BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Schwalbach am Taunus

Keine Pöstchenvergabe auf den letzten Drücker!

Energiemanager sollte von dem/der neuen Bürgermeister:in eingestellt werden

10.02.26 – von Thomas Nordmeyer –

Der Magistrat will noch vor der Kommunal- und Bürgermeisterwahl die Stelle eines “Energiemanagers” einführen und besetzen. Dieser soll vor allem das Thema Fernwärme aus dem Rathaus bearbeiten. Die Schwalbacher Grünen kritisieren die Stellenschaffung und -besetzung kurz vor Ende der Legislaturperiode und Amtszeit des Bürgermeisters.

“Wir wissen, wie sehr Bürgermeister Immisch, seine SPD und auch die CDU dem Fernwärmebetreiber Süwag zugeneigt sind”, kritisiert Thomas Nordmeyer das Vorhaben für seine Fraktion. Die vorzeitige Vergabe der Fernwärme im Dezember letzten Jahres mit einem Vertrag, der vor allem die Interessen des Betreibers abbilde, sei kein gutes Vorzeichen. “Man muss leider damit rechnen, dass die vom Bürgermeister eingestellte Person vor allem die Interessen der Süwag im Rathaus vertreten würde. Das wäre der nächste Schlag für die Fernwärmekundinnen und -kunden”.

Dabei sind die Grünen der Idee, die Aufgabe des Energiemanagements in einer Position im Rathaus zusammenzuziehen, nicht abgeneigt. Allerdings müsse es Aufgabe des neuen Magistrats und des/der neuen Bürgermeister:in sein, diese Position auszugestalten und zu besetzen. “Eine Energiebeauftragte muss Anwältin der Fernwärmekund:innen sein. Das ist von CDU und SPD derzeit nicht zu erwarten.”, so Nordmeyer weiter. 

Nordmeyer: “Wir fordern den Magistrat auf, das Vorhaben bis zum Sommer zurückzustellen und den Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit zu geben, am 15. März über die Ausrichtung zu entscheiden.”