04.05.2017

Von: Marion Downing

Neue Richtlinien zur Vereinsförderung liegen vor

Die in enger Absprache mit den großen Schwalbacher Vereinen aktualisierten Schwalbacher Richtlinien zur Vereinsförderung liegen jetzt vor und sollen am kommenden Donnerstag im Ausschuss für Jugend, Kultur und Soziales (JKS) endgültig beraten werden.

Neben der Erhöhung der Fördersätze wird eine bestehende Benachteiligung von Vereinen die ihren Sport in eigenen Immobilien betreiben, bereinigt. Dies betrifft vor allem die beiden größten Schwalbacher Vereine TCS und TGS. „Wir begrüßen die vorgeschlagenen Änderungen ausdrücklich“, so Marion Downing, GRÜNE Stadtverordnete und Vorsitzende des JKS, „Das vielseitiges Vereinsangebot bereichert unsere Stadt, Schwalbach kann stolz auf seine unterschiedlichen Vereine sein.“

Die GRÜNE Fraktion hatte im Vorfeld Gespräche mit den Vereinen geführt. „Das war wichtig und wir haben auch zukünftig immer ein offenes Ohr für die Vereine“, so Downing. Die in den neuen Richtlinien zur Vereinsförderung vorgesehene Unterscheidung nach Schwalbacher und auswärtigen Jugendlichen wird von einigen Vereinen kritisch gesehen.

Auch den GRÜNEN erscheint sie nicht sinnvoll. Downing: „Es würde doch ein sehr hoher Verwaltungsaufwand entstehen. Die weiterführenden Schulen werden immer von Jugendlichen aus verschiedene Kommunen besucht, hier sollte man Freundschaften berücksichtigen.“ Um bei Mannschaftssportarten ein breites Angebot zu haben, seien solche Vorgaben hinderlich. So gibt es z. B. nicht in allen Gemeinden Fußballangebote für Mädchen. Es solle immer Freunde und Neigungen im Vordergrund stehen nicht der Wohnort der Jugendlichen.

Die Hauptanzahl der Mitglieder sollten Schwalbacher sein, das sehen die GRÜNEN außer Frage. „Wir werden uns dafür einsetzen, dass die neue Richtlinie entsprechend geändert wird.“, so Downing, „Dan haben wir eine wirklich gute Basis für die Zukunft unserer Vereine“.

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